schöne festtage

du unterdrückst mich unterdrückst mich nicht niemals du niemals irgendwer niemals wir willst du meine Gedanken dann ficke ich deine ich fress dich zu weihnachten du ausgestopfter karpfen an der wand und ich lächle dabei ganz lieb während ich dich zerreiße nach außen krass brav nicht so viel punsch nä immer schön selbstkritik schuld immer ich nä hauptsache alles, das was kann findet keinen weg zu dir ich kann alles und bin niemals mehr auf…

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dass ich nimmerzu quatsch machen darf

Ist das denn wirklich der Punkt. Ist das der Polkadot dass ich außen gelb trage und innerlich verdunkle dass ich schwarz trage und außen nen gelbstich bekomme ist das der punkt dass ich innen und außen nicht abgeglichen bekomme ist das der Punkt dass eine nicht kämpfen darf wenn ihre uniform nicht sitzt oder wenn sie keine uniform bereitgestellt bekommt und dass sie nicht kämpfen darf nicht sterben darf fürs mutterland für die schwestern ist…

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Lila

Was hast du in den letzten Monaten in den letzten Jahren toll hast du gearbeitet dich immer verausgabt und schau das feine Jackett dazu und immer noch ein Schulterpolster höher und die Boots na fein kannst du in denen laufen so richtig aufrecht gehen wenn du auf den Boden stampfst wie eine Herrscherin und sagst so machen wir das jetzt und je mehr du deinen Entscheidungsblazer zurechtrückst je mehr du sagst so und nicht anders…

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Back to the Valley

You can’t take the lady to the valley and expect her not to see how gorgeous her nail polish looks with the green grass in the background und der neue roséfarbene Morgenmantel, der passt hier eh gut rein, der würde in der Stadt übersehen und dann brauchst du noch deinen eigenen Raum, so wie Virginia Woolf das gesagt hat, du brauchst deinen Raum und deine Arbeit und dass hier nichts so teuer ist wie in…

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Wien bist so gemein

Will die Pfeife von dem Typen über mir und diese schiachen Bezüge die so gut zu meinem neongünen Top passen und zu meiner großgrauen Wehmut und will wieder zurück, bitte schickst mich zurück und bitte, kein Wort kommt aus mir heraus und Wien ist so gemein zu mir und heute kein Boden, kein Bschlabs, dein pfiat-di, dein elendes, und er hatte schon recht, bin schon ein mächtiges Weib mit starken Ohren, bin so geschwätzig geworden…

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Splash the patriarchy

Jetzt sind wir zwei Wochen da und liegen jeden Tag am Pool und trinken und rauchen und tauchen unter und wenn wir wieder zu viel gesoffen haben dann gehen wir zum Ende der Straße ins Hallenbad und ziehen uns aus. Da im Hallenbad, das ne Gaudi, da kannst du nackt reinspringen da gibts kein Zwang da gibts kein Muss da kannst du sein wie Maria dich geschaffen hat. Jetzt sind wir schon fast zwei Wochen…

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Fesh in the valley

Die is voll aufgetakelt voll aufgedackelt die is voll übertrieben voll angerannt die is deppert was erlaubt die sich was macht die da, schlüpft aus ihrer Funktionskleidung und funktioniert nicht mehr. Host gesehn wie die da rumläuft host gesehen was die da trägt viel zu übertrieben die is am Land die is net in Wien, die is net in der Stadt: Die sieht aus wie a Kuh beim Almabtrieb. Die Frau im Tal ist Blouson.…

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Mutterkuh

Das Tal hat die Frau gefickt. Und das Vieh ist eine Mutterkuh. Um die Nachwehen zu stillen, muss man dem Vieh ein in Rotwein getränktes Tuch auflegen. Die Frau aus der Stadt fühlt die Rolle der Arbeiterin und würde keinen Tag durchhalten. Die Frau aus der Stadt sagt: „Schau mal, die benutzt noch ihre Hände.“ Sie will aber sagen: „Die lebt den Feminismus und ich propagiere ihn nur.“ Sie will die Frau aus dem Tal…

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Österreicherinnen* sind so oarg

Ey, Österreicherinnen sind so oarg. Die schlafen nachts allein am Berg, die kennen die Wölfe und die Bären, weil die ständig auf orf.at spazieren gehen, und die Österreicherinnen, die straxeln da trotzdem hoch. Die sind so oarg, die würden immer wieder auf die Berge gehen, die gehen da hoch und da knurren sie laut. Ey, Österreicherinnen sind echt soooo oarg. Die eine, die kauft sich vor zwei Jahren einen blauen Van, weil der Bruder ihr…

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Hangover in Bschlabs – Dancefloor unter Sternen

Okay, hör zu, also wir gehen los und dann fangen wir an mit drei weißen Spritzern und die Sonne glitzert im roten Campari vom Nebentisch; uns zieht’s erst näher zusammen, dann zieht es uns weg aus dem Gasthof der Gemütlichkeit, der nach zehn plötzlich immer so ungemütlich wird, und dann gehen wir am Brunnen vorbei ins Tal, da neben der Kirche, da bleiben wir hängen, da versacken wir auf der Wiese, da wollen wir nicht…

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